Ankuft in Stockholm!

6554053-svezia-bandiera-svedese-il-pulsante-mappa-e-lucidaIch sehe Frederick mit zwei Kaffebechern , die aussehen wie die von Starbucks.

„- Velcommen i Sverige Dearling!” sagt er mit einem breiten Grinsen.

Ich habe Frederick ehrlichgesagt noch nie verärgert gesehen, ich glaube er ist wohl der fröhlichste Mensch den ich kenne. Ich sehe ihn immer nur lächelnd, selbst als er mich damals im Dezember abholte. Das war eine schwere Zeit für mich. Nichtsdestotrotz hat mich seine fröhliche Art aufgeheitert und er half mir mich besser zu fühlen und dafür LIEBE ich ihn!

Ich kann’s kaum erwarten mit ihm Zeit zu verbringen.starbucks-election

Auf der Fahrt, in seinem „Mafian Car“ ,wie er es nennt, verkündet er mir seine Pläne und das Programm für die nächsten Tage und werde zunehmend aufgeregt. Am Wochenende werden wir in Stockholm sein, aber am Montag fahren wir dann hoch nach Nordland ganz im Norden Schwedens. Wir werden dort für einen Tag in Umeå bleiben, danach zwei Tage bei seinen Eltern in Jörn und dann, auf dem Rückweg, machen wir noch einen Halt in Uppsala.

Freitagabend werden wir schließlich nach Helsinki aufbrechen.

Genau wie ich liebt Frederick das Reisen und vor allem mit mir ist es perfekt. Da seine Freunde lieber in wärmere Gebiete fahren, in die er eigentlich auch lieber geht, er dann aber immer gezwungen ist alleine zu seinen Eltern zurückzufahren, weil seine Freunde andere Richtungen einschlagen, tue ich ihm regelrecht einen Gefallen gesteht er mir.

Er erzählt mir von seinem Leben und dass es sich seit Dezember radikal verändert hat, also seit damals als wir uns das letzte Mal gesehen haben:

Er hat jetzt ein Haus, ein Appartement nur für sich allein und eine neue Einnahmequelle, sprich Arbeit. Davor war er Strafverteidiger, jetzt ist er eine Stufe hinabgestiegen und sogenannter „Prosecutor“.

hamburgerUnd dann ist da noch sein „Mafian Car“, ein 1988er BMW, tannengrün im Vintage-Style. Selbst ganz begeistert von seiner Neuanschaffung zeigt er mir jedes noch so kleine Detail. Personalisierte Lichter, eine Klimaanlage die sich sowohl vom Fahrer als auch vom Beifahrer steuern lässt, automatische Schaltung und zu guter Letzt ein Tom Tom Navi auf Englisch.

Meiner Meinung nach ist das Abgefahrenste der Getränkehalter, in den ich meinen Kaffee klemmen kann wenn er noch zu heiß ist. Dann erzählt er mir noch etwas über den Motor und die Pferdestärken, aber ich verstehe nur Bahnhof weil ich mich für Autos so gut wie gar nicht interessiere. Irgendwann fragt er mich noch wie viele Pferdestärken mein Auto denn habe und ich antworte ihm nur: Mein Auto ist eine Schrottkarre!

Frederick weist mich darauf hin, dass es eine sehr lange Reise sein wird – ganze 8 Stunden bis wir in Umeå sind und dann nochmals 2 bis in das Dörfchen, in dem seine Eltern leben. Das macht mir jedoch nichts aus, sage ich ihm, weil ich mich bei ihm sehr wohle fühle und so habe ich schon etwas worüber ich schreiben kann.

Als wir in seinem neuen Appartement ankommen gesteht er mir, dass er die Nacht überhaupt nicht geschlafen.

Nichtsdestotrotz ist er überglücklich mit seinem neuen Appartement und zeigt mir direkt das Badezimmer, die Küche, das Wohnzimmer und das Ankleidezimmer, welches mir übrigens besonders gefällt. Wenn ich einmal ein eigenes Appartement habe dann will ich auch so ein Ankleidezimmer! Dann noch das Schlafzimmer und das Esszimmer, welches in das Wohnzimmer übergeht. Zuletzt zeigt er mir den komplett verglasten Balkon.

Das Appartement ist genau wie der Rest des Gebäudekomplexes nagelneu , jedoch ist nicht nur Frederick ein wenig im Verzug was das Einziehen betrifft, erkennbar am Aufzug, der noch nicht installiert ist und an den leeren Konserven, die sich im Hausflur stapeln.

Darüber hinaus gibt es noch keinen Zugang zur Garage, aber Frederick hofft dass er wenigstens die fertig haben wird bis wir nach Helsinki aufbrechen, damit das Auto sicher ist.

Das Gebäude duftet nach frischem Leder, mit weißen, unbefleckten Wänden und schwarzen Türrahmen, während der Außenbau in kräftigem grau strahlt.

Ich springe kurz unter die Dusche um meine Reisemüdigkeit zu mildern und dann essen wir gemeinsam zu Abend – ein köstlicher, schwedischer Hamburger mit einer roten Soße, erinnert. Allerdings glaube ich, dass es da noch eine andere geheime Zutat gegeben haben muss. Gleich nachdem ich fertig bin mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich.

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