türkischen Stil in Fittja Bazar

fittja bazaerAus meinem Tiefschlaf werde ich am nächsten Morgen von süßem Kaffeduft geweckt. Wir frühstücken Eier und Toast mit Marmelade und danach begleite ich meinen Freund in einen Laden, in dem er ein paar Dinge für das Haus besorgen muss. Gestern hatte er mir bereits angekündigt dass er unbedingt noch Lampen besorgen müsse. Also gehen wir in einen Laden, der sich „FITTJA BAZAR“ nennt und in dem es Möbel und Lampen im türkischen beziehungsweise arabischen Stil gibt, also genau Fredericks Geschmack eben und so gar nicht meiner. Obwohl er ein sehr modernes Appartement hat, prunken inmitten des Wohnzimmers zwei ägyptische Gemälde und ein Sofa im Stil der 20er Jahre.

Als er mir überschwänglich und in Ekstase besagte Lampen, oder sogar ein Himmelbett, versucht schmackhaft zu machen, kann ich nicht anders als ihn angewidert anzuschauen. Er richtet seine Augen auf eine scheußlich aussehende Lampe, die beinahe so groß ist wie ich, mit einem perlenbesetzten Henkel und einem wildlederüberzogenen Deckel. Er checkt kurz den Preis: 300 Euro! Soviel Geld müssten die mir geben, damit ich dieses Teil kaufen würde! Er kontrolliert nochmal die Höhe und erwidert dann enttäuscht: Oh nein, die ist zu hoch für mein Auto! Ich JUBELE! Ja, ich weiss das war hässlich, aber hier geht es wirklich nicht um eine Frage des Geschmacks, das war der pure Horror!

Er beschließt schlussendlich 3 abat-jour mit einem vasenähnlichen Körper, der ein bisschen griechisch aussieht- bronzefarben, was in einem Farbverlauf ins Grau übergeht – zu kaufen. Kaum Kombinationsmöglichkeiten!

Noch während wir den Bazar verlassen bittet er mich inständig niemandem zu erzählen, dass wir etwas in diesem Laden gekauft haben, da seine Freunde der Meinung sind da gäbe es nur Schrott. Und wie Recht sie damit haben!DSC00029_600x600_100KB

Gegen 3 Uhr waren wir auf dem Geburtstag seiner Schwester eingeladen, deswegen machten wir vorher noch einen kleinen Zwischenstopp bei „Max“, einem schwedischen Fast-Food Laden, bei dem die Hamburger „typisch skandinavisch“ sein sollen. Frederick gesteht dass er amerikanische Fast-Food Ketten wie Mc Donald’s oder Burger King eigentlich hasst und viel lieber solche wie eben „Max“ bevorzugt, da sie qualitätsmäßig um Längen besser seien. Wahrhaftig ist die „salsa rossa“ einsame Spitze und die Hamburger sind schön weich, ganz im Gegenteil zu denen von Mc Donald’s die wie Pappe schmecken. Bevor wir dann endgültig zu Maria, Fredericks Schwester, gehen macht dieser noch einmal Halt, dieses Mal bei Media Market, das übrigens genau das gleiche Logo wie unser „Media World“ hat. Ich glaube das ist dasselbe Franchise unternehmen, aber die Tatsache dass es bei uns so eigenartig übersetzt wurde, führt mir wieder vor Augen wie unpersönlich wir in Italien doch sind. Oder vielleicht glauben wir ja auch, dass wenn der Name englisch bleibt, es zu Spannungen kommen könnte.

Frederick kauft sich einen pen driver mit 64 Gigabyte, also genauso viel wie meine externe Harddisk-Festplatte! Das ist das Geschenk für seine Schwester, da kann sie ihre Lieblingsmusik hochladen.

Ach diese Schweden sind aber auch schlau!

Zusätzlich und ganz Gentleman-like kauft er noch einen Blumenstrauß!

Translated by Sarah klein

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