Panik im Supermarkt

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Bevor wir heimfahren halten wir noch kurz beim Supermarkt um ein paar Snacks für unsere „Pre-Party“ einzukaufen. Vergeblich suchen wir nach einem nicht-alkoholischen und nicht-kohlensäurehaltigen Getränk. Mission Impossible! Ich schlage ihm stilles Wasser vor und während er durch die Regale schlendert zieht Frederick meinen Vorschlag tatsächlich in Betracht. Ab einem bestimmten Punkt bekam ich dann heftige Magenkrämpfe. Als er mit mir redet schaffe ich es nicht ihn zu verstehen wegen der heftigen Schmerzen. Anfangs bemerkt er es nicht, weil er zu sehr darauf versteift ist ein kalorienarmes Getränk zu finden, da ein Freund von ihm neulich eine Diät für die Reise nach Barcelona initiiert hatte und er nicht schon am Anfang aufgeben möchte. Plötzlich wird mir ganz schwarz vor Augen und ich frage meinen Freund wie man nach den Toiletten fragt.

-Var är Toeletten…Why?” er schafft es nicht den Satz zu beenden, da ich schon längst

ansia-panico

verschwunden bin. Im Rücken spüre ich sein ratloses Gesicht. Und dann fängt er an herzhaft loszulachen. Ich frage die Verkäuferin an der Kasse das Selbe in einem Ton, als sei ich ein Bankräuber der Geld erpressen wolle. Tatsächlich ist sie anfangs ein wenig verwundert. Downstairs..! Als sie dann kapiert was los ist fängt auch sie an zu lachen. Verdammt nochmal! Ich steige die Treppen herab aber um mich herum sind nur geschlossene Läden, auf der anderen Seite dann er Ausgang. PANIK! Und wenn ich’s auf dem Parkplatz mache? Oh Gott, da gibt es aber doch Kinder, welch überaus peinliche Situation. Ich renne die Treppe wieder herauf und frage den nächstbesten Passanten nach der Toilette, welcher mit dem Finger auf das Toilettenschild direkt vor mir deutet. Endlich habe ich das WC erreicht und beginne die Schüssel mit Toilettenpapier zu umwickeln. Als ich sehe, dass sie blütenrein ist, strahlend weiss, fast schon weißer als die zu Hause denke ich mir: Gelobt seien sie, diese Schweden!

Als ich wieder herauskomme wartet Frederick schon mit der Einkaufstüte auf mich und kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Grinsend fragt er mich ob es mir denn nun wieder bessere gehe, während wir zum Auto gehen und ich antworte: Ja ja, aber kannst du bitte etwas langsamer gehen. Wir können nicht anders als zu lachen, jetzt da alles vorbei ist finde auch ich, dass es ziemlich komisch ist. Ein neuer Satz: „ Jag har fött twø tvyllingan.“ Neugierig frage ich was das bedeutet. „Ich habe Zwillinge geboren“ – das Feingefühl der Schweden ist wie Sand in der Hose. Am Auto angekommen greife ich nach meinem Geldbeutel….und stelle fest dass er nicht da ist. Frederick ruft Maria an und fragt ob ich ihn vielleicht bei ihr vergessen habe.

where i am„Ist es ein schwarzer von Lacoste?“ fragt sie, während sie die Garderobe des Hauses absucht. Nicht schlecht, Fabio! Auf halber Strecke schalten wir das Navigationsgerät ein, dass wir vorerst nicht zu benötigen schienen, da wir diese Straße ja schon ein paar Male gefahren sind.

Die letzten berühmten Worte, wahrscheinlich haben wir die entschieden längere Strecke gewählt, aber nach einer guten Stunde lassen wir und letztendlich doch dazu herab die Adresse in das Navigationsgerät einzugeben. Das Navi spricht nichts. Sagt uns nicht ob wir links oder rechts abbiegen sollen, also fahren wir stur geradeaus. Klappt prima! Nach einer weiteren Stunde kommen wir endlich bei Maria an, die sich schon gefragt hat wo wir abgeblieben sind. Heute Abend gehen wir in eine Bar neben Slussen, im Zentrum Stockholms.

Translated by Sarah Klein

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